Deutsche Schülermeisterschaft 2014!

Am Freitag, 28.11.2014 reiste unsere Schülermannschaft der Märkischen Löwen mit den Spielern der Sputniks Fürstenwalde nach Düsseldorf zur Deutschen Schülermeisterschaft 2014 am 29./30.11. Mit 2 Bussen, von Michael Scheil organisiert, und einem Bus der Sputniks kamen wir 17 Uhr in der Jugendherberge in Neuss an. Nach leckerer Pizza und letzten Vorbereitungen ging es zeitig ins Bett.

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Sehr früh ging es aus den Federn. Schon um 7 Uhr gab es am Samstag ein kleines Frühstück, denn die Löwen hatten gleich das erste Spiel des Turniers zu bestreiten. Um 9 Uhr war Eröffnung und Anpfiff.

Hochmotiviert gingen die Löwen in das Spiel gegen die TSG Bergedorf aus Hamburg. Schon nach 41 Sekunden hatte Marvin Scheil das erste Tor für die Märkischen Löwen (und im gesamten Turnier) geschossen und es sollten noch viele folgen: Marian Lauke, Johannes Löffler, Dean Flemming, Pierre Geisler (unser Bambini mit 2 Toren!!!), Julien Schumann, Erik Wolff und Jamie Baumann. Dabei hatte der Goalie Jonas Krüger nur wenig zu tun, so dass in der zweiten Hälfte Ben Krabbe sein Können zeigen konnte. Zu Spielende waren es 13 Tore für die Märkischen Löwen und 3 Tore für die Bergedorfer.
Die Löwen legten einen super Auftakt hin, mit tollen Spielzügen und vollem Einsatz. Die mitgereisten Fans (Eltern) waren völlig außer sich vor Begeisterung, die Trainer Thomas Wolff und Björn Klüdtke sehr zufrieden. Eine doppelte Strafzeit, in der nur 2 Löwen-Spieler auf dem Spiel standen, überlebten wir mit nur einem Gegentor und bei nur einer Unterzahl konnten wir sogar selbst ein Tor schießen.

In einer langen Pause konnten die zukünftigen Gegner begutachtet wurden. Nach dem Mittagessen um 11.30 Uhr ging es gestärkt in das nächste Spiel gegen den mehrfachen Deutschen Meister CE Kaarst. Eine harte Herausforderung! Die Trainer schwörten ihre Schützlinge nochmals ein. Aber: 12 Tore mussten unsere Löwen einstecken, z. T. auch, weil sie den Anfang „verschlafen“ hatten. Trotz vollem Krafteinsatz und „Nicht-Aufgeben-Wollen“ konnten wir selbst kein Tor schießen. Jonas Krüger musste 12 Mal hinter sich fassen, hatte aber eine gute Leistung abgeliefert. Letztlich waren Spieler, Trainer und Fans zufrieden, denn es hätte schlimmer kommen können.

Das letzte Spiel für den heutigen Tag bestritten unsere Löwen gegen den ERC Ingolstadt. Im Sommer hatten die Löwen gegen dieses Team mit 0:10 verloren. Dieses Mal konnten unsere Löwen besser dagegen halten und beendeten das Spiel mit nur 4 Gegentoren. Darüber staunten auch die Ingolstädter.
Damit waren die Löwen auf Platz 3 in der Gruppe A und mussten heute nicht mehr spielen, denn im Viertelfinale standen sich die Ersten und Vierten der Gruppe A und B gegenüber. Der Trainer-Plan war voll aufgegangen! Wir konnten entspannt den anderen Spielen zusehen.

Der 2. Spieltag am Sonntag, 30.11.2014, begann mit dem Viertelfinal-Spiel gegen die Bissendorfer Panther. Da diese auch schwarze Trikots trugen, mussten wir unsere Trikots umdrehen und in Weiß spielen. Die Bissendorfer hatten schon 3 Spiele gewonnen und sind die Aufsteiger in die 1. Liga. Sie waren damit ein ernst zu nehmender Gegner. Doch im Spiel waren die Mannschaften erstaunlich gleichwertig. Es wurde gekämpft und toll gespielt und der Fan-Block trommelte wie wild. Doch es fehlte das Glück, der Ball wollte nicht ins gegnerische Tor. Die Löwen verloren mit 0:3 die Chance auf Platz 4.

Im Spiel gegen die Rostocker Nasenbären ging es dann um den Einzug in das Spiel um Platz 5. Die Rostocker wollten endlich das erste Spiel gewinnen und schossen in der ersten Halbzeit das erste Tor. Doch Paul Herm konnte das Ausgleichstor versenken. Die zweite Halbzeit war ein Spiel mit viel taktischem Geplänkel. Keine Mannschaft wollte den entscheidenden Fehler machen. Die Tore von Erik Wolff und Marian Lauke ließen den Sieg in greifbare Nähe rücken. Die Verteidiger gaben alles. Wieder einmal war das Siel gegen die Rostocker hoch dramatisch. Doch nur 15 Sekunden vor Schluss schossen die Rostocker den Anschlusstreffer und damit den Ausgleich zum 3:3.
Damit gab es das erste Mal in dieser Meisterschaft ein Penalty-Schießen. Die Spannung war kaum zu überbieten und der Löwen-Fan-Block schrie sich heiser.
Jonas Krüger hielt den ersten Ball und Dean Flemming konnte das erste Tor für die Löwen schießen. Doch auch die Rostocker versenkten einen Ball in unserem Tor und so war wieder Gleichstand 4:4. Und so blieb es bis zum Ende des 5. Penalty, denn obwohl Jonas überragend hielt, konnten unsere anderen Penalty-Schützen Marvin Scheil, Marian Lauke, Paul Herm und Erik Wolff (Lattenschuss- o nein!) nicht punkten. Erst das 6. Penalty brachte den Sieg für die Rostocker Nasenbären und den Löwen eine herbe Enttäuschung. Der Hockey-Gott wollte wohl nicht, dass die Löwen das Spiel gewinnen. Somit war der Traum von einem machbaren Spiel um den 5. Platz wie eine Seifenblase zerplatzt. So kurz vor dem Sieg und dann doch verloren – das ließ manche Träne rollen.

Nach der Mittagspause und dem Fototermin ging es gestärkt in das letzte Spiel um Platz 7. Hier trafen die Löwen wieder auf die TSG Bergedorf, die im ersten Spiel haushoch besiegt wurde. Doch dieses Mal wurde es schwerer. Die Bergedorfer hielten gut gegen und die Löwen konnten auch nicht jede Chance verwerten.
Zum Glück hatten wir eine starke Abwehr: In der ersten Reihe Marc Roll und Paul Herm, in der zweiten Reihe Paul Wendlandt und Arne Weinhold, in der dritten Reihe Tjorven Lachmann, Vanessa Schönbein und als Auswechselspieler Johannes Groth und Phil Gericke. Sie hatten in allen Spielen Schwerstarbeit geleistet und verhinderten hier ein Gegentor. Die erste Spielhälfte endete knapp mit 1:0 durch ein Tor von Erik Wolff. In der zweiten Hälfte legten aber Erik Wolff, Johannes Löffler und Julien Schumann noch nach und beendeten das packende Spiel mit 4:0. Letztlich freuten sich alle über den 7. Platz, denn es war schon ein besonderes Erlebnis überhaupt bei der Deutschen Meisterschaft dabei zu sein.

Es folgten noch das Spiel um Platz 5, das die Rostocker Nasenbären gegen die Rhein-Main-Patriots für sich entschieden und das Spiel um Platz 3, das Ingolstadt gegen Bissendorf gewann. Im Finale standen sich die beiden Favoriten CE Kaarst und Crefelder SC gegenüber. In einem spannenden und hochwertigen Spiel wurden die Crefelder verdient Deutscher Meister 2014.

Bei der anschließenden Siegerehrung gab es für alle Teams einen Pokal und Urkunden.
Dann hieß es Abschied nehmen von einem rundum schönen und gut organisiertem Turnier. Es war schon wieder dunkel als wir Düsseldorf verließen und geschafft, aber zufrieden die Heimfahrt antraten.

Zum Schluss noch ein dickes Dankeschön an die Trainer und den Vorstand der Märkischen Löwen für die super Vorbereitung, große Unterstützung und tolle Organisation.

 

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